So wurden Marketing-Unternehmungen gesetzt, neue fördernde Mitglieder gefunden und Kooperationen abgeschlossen. Das Team der Dukes wird im Grossen unverändert antreten. Mit den Leistungsträgern Bobb, Nagler, Suljanovic, Hamidovic, Rachar, Moric und Sallomon wurden die laufenden Verträge verlängert. Einzig Melvin Creddle wird vermutlich nicht mehr bei den Dukes einlaufen.
Hart trifft Sallomon und Co. allerdings der Rücktritt von Andreas Diwald. Der Shooting Guard will sein Studium beenden und kann dabei dem Profisport nicht mehr in gewünschter Form nachkommen. Diwald hat für die Dukes immer sein bestes gegeben, und es ist ihm hoch anzurechnen, dass er, zusammen mit Hamidovic, auch in schlechten Zeiten
Coach & Trainer & Obmann W.Sallomon - Foto: Pictorial / M.Filippovits
immer sein Kämpferherz auf den Court getragen und niemals aufgegeben hat.
Die Neuen bei den Dukes sind der jungen Garde zuzurechnen. Mit Christoph Greimeister will man einen viel versprechenden Innenspieler an die österreichische Spitze heranführen, mit Anton Maresch hat die sportliche Leitung einen Rohdiamanten nach Klosterneuburg geholt, den es in den kommenden Jahren zu schleifen gilt.
Bleibt nur die offene Frage, wer neben Lukas Sallomon den Part des Point Guard übernehmen soll. Gespräche mit führenden österreichischen Spielern führten zu keinem Abschluss, Finanzreferent Roman Leydolf brachte sich selbst – wenig ernsthaft – für die Position ins Gespräch. Verhandelt wird zur Zeit mit einem EU-Spieler. „Er würde gut zu unserem Dukes Image passen, einer solider Arbeiter, der sich in einem perfekten Umfeld steigern wird,“ ist Sallomon überzeugt. Die Entscheidung über die Verpflichtung wird beim alljährlichen Wolfgangsee-Gipfel zwischen den beiden Dukes-Machern Leydolf und Sallomon fallen.