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171112 FriedrichDaniel Friedrich und die Swans beenden die Heimserie der bulls und erobern die Tabellenführung.In der achten Runden der ADMIRAL Basketball Bundesliga wurde aus dem Vierer-Spitzenfeld eine Top-3. Die Swans Gmunden (1.) setzen ihren Erfolgslauf fort, bezwingen den amtierenden Meister aus Kapfenberg (4.) mit 89:82 und eroberten die Tabellenführung. Die Arkadia Traiskirchen Lions (2.) bleiben gegen das Tabellenschlusslicht aus Graz (9.) souverän und liegen nach der achten Runde auf dem zweiten Platz. Die Klosterneuburg Dukes (3.) komplettieren nach ihrem deutlichen Sieg gegen die Oberwart Gunners die Top-3. Das Duell um Rang sieben entschieden die Raiffeisen Flyers Wels hauchdünn mit 83:81 gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

Die Klosterneuburg Dukes überzeugten in der siebenten Runde gegen die Oberwart Gunners durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und bleiben seit dem Ausfall von Go-to-Guy Predrag Miletic weiter ungeschlagen. Die Dukes verzeichneten an diesem Abend die deutlich bessere Trefferquote. Während die Gunners lediglich 37% ihrer Zweipunkte-Versuche versenkten, netzten die Niederösterreicher 44 % von außerhalb der Dreipunktelinie. 

Angeführt wurde das junge Team der Dukes von Fabricio Vay – er verbuchte mit 21 Punkten und 13 Assists ein Double-Double. Bei den Gunners stemmte sich Denzel Gregg mit 19 Punkten und 9 Rebounds gegen Niederlage. Am Ende setzten sich die Dukes aber souverän mit 84:64 durch.

Die Raiffeisen Flyers Wels entschieden das Duell um Rang sieben mit 83:81 für sich. Für die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers war es bereits die zweite hauchdünne Niederlage in Serie. Die Flyers starteten stark in die Begegnung und eroberten sich angeführt von Elijah Wilson (26 Punkte) eine 19-Punkte-Führung in der ersten Halbzeit. Im dritten Viertel starteten Christopher Reyes (32 Punkte) und die Panthers eine fulminante Aufholjagd. Die Führung konnten die Steirer allerdings nie erobern. Zu viel Kraft kostete das starke dritte Viertel um die endgültige Wende herbeizuführen.

Die Arkadia Traiskirchen Lions setzten sich souverän gegen das Tabellenschlusslicht durch. Dem UBSC Raiffeisen Graz gelang es im ersten Viertel noch den Druck der Traiskirchner standzuhalten. Im zweiten Viertel erhöhten die Löwen aber die Intensität in der Defensive und schlossen im Angriff hochprozentig ab. Einmal mehr war dich Achse Shawn Ray (18 Punkte, 8 Rebounds) und Benedikt Danek (12 Punkte, 10 Assists) nicht zu stoppen. Das Grazer Inside-Duo Darien Nelson-Henry (21 Punkte) und Matthieu Gamberoni (18 Punkte) sorgte zwar für 65% aller Grazer Punkte, konnte aber die deutliche 60:100 Niederlage nicht abwenden.

Die Swans Gmunden setzen ihren Erfolgslauf fort und feiern gegen den amtierenden Meister den sechsten Sieg in Serie. Der 89:82 Sieg über die ece bulls Kapfenberg bringt den Schwänen die Tabellenführung nach der achten Runde. Die erste Halbzeit gehörte allerdings noch den Bullen. Durch das physische Inside-Spiel eroberten die Steirer zwischenzeitlich eine Führung von neun Punkten. In der zweiten Halbzeit übernahmen Daniel Friedrich (23 Punkte) und seine Schwäne klar die Kontrolle und drehten das Spiel. In Summe trafen die Gmundner 43% ihrer Dreipunktewürfe (Adrian Mitchell gar 4/5) und beendeten die Heimserie der bulls. Die Schwäne sind das erste Team, das seit 30. Dezember 2016 in Kapfenberg einen Sieg verbuchte.

Die Spielpaarungen der 8. Runde im Überblick: 

dukes

Klosterneuburg Dukes - Oberwart Gunners
84:64 (22:17, 47:30, 63:45)

  Gunners logo rgb 2737px        
  panthers Raiffeisen Fürstenfeld Panthers - Raiffeisen Flyers Wels
81:83 (13:23, 31:42, 63:66)
      wels flyers
       lions

Arkadia Traiskirchen Lions – UBSC Raiffeisen Graz
100:60 (23:21, 53:32, 78:50)

 ubsc
bulls

ece bulls Kapfenberg - Swans Gmunden
82:89 (17:20, 43:36, 63:63)

 swans

 

Die Spiele der 8. Runde im Detail:


dukes

Klosterneuburg DukesOberwart GunnersGunners logo rgb 2737px

84:64 (22:17, 47:30, 63:45)
Bleiben in ihrer Heimhalle ungeschlagen. Bleiben gegen die Top-4 Teams sieglos.
Trafen 44 % der Dreipunktewürfe.Trafen lediglich 34 % aus dem Feld.
Fabricio Vay
(21 Pts. , 12 Reb., 6 Ass.)
Denzel Gregg
(19 Pts., 9 Reb.)
Damir Zeleznik, Assistant Coach der Dukes: " Eine hervorragende Mannschaftsleistung von Anfang bis Ende. Wir haben den Gegner kontrolliert und auch trotz harter Verteidigung verdient gewonnen.“Renato Poljak, Spieler der Gunners: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und zu wenig in der Defense geredet. Weiters haben wir unsere Würfe nicht getroffen. In der zweiten Halbzeit hat es besser geklappt, aber die Dukes haben an diesem Tag besser getroffen.“
Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben das erste Mal das umgesetzt, was der Coach von uns verlangt hat und dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient gewonnen.“Horst Leitner, Assistant Coach der Gunners: „Gratulation an Klosterneuburg zum Sieg.“
Die Dukes, die immer noch auf Miletic und Leydolf Cl. Verzichten müssen, legten mit 3 Dreiern in Serie einen Blitzstart aufs Parkett, doch die Gunners antworteten mit einem 8:0 Run. In den darauffolgenden Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, mit leichten Vorteilen für die Klosterneuburger. Aufregung gab es noch in der letzten Sekunde, als Fabricio Vay einen vermeintlichen Buzzer Beater versenkte, welcher jedoch aberkannt wurde. So endete der erste Abschnitt mit 22:17 für die Hausherren. Das zweite Viertel wurde von beiden Mannschaften mit hoher Intensität geführt, die Führung der Niederösterreicher blieb jedoch vorerst konstant. In der Mitte dieses Abschnitts drehten die Dukes dann aber richtig auf und erhöhten ihren Vorsprung auf 18 Punkte. Beim Stand von 47:30 ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach einem ausgeglichenen Beginn der zweiten Spielhälfte mussten die BK Dukes einen herben Rückschlag hinnehmen, da Burgermeister mit dem zweiten unsportlichen Foul vom Spielfeld musste. Die Oberwarter versuchten alles um ihren Rückstand zu mindern, doch die Dukes hatten immer die passende Antwort parat und hielten ihren Vorsprung konstant. Beim Stand von 63:45 für die Hausherren ging es in die letzten zehn Minuten. Im Schlussviertel bauten die Klosterneuburger ihre Führung immer weiter aus, sodass vier Minuten vor Ende auch die jungen Dukes Pettinger, Kilic, Leydolf Chr. und Alper zum Einsatz kamen. In der Garbage-Time durften dann auch auf Seiten der Gunners die jungen Spieler Erfahrung sammeln. Die BK Dukes feierten schlussendlich einen nie gefährdeten 84:64 Start-Ziel-Sieg und bleiben damit weiterhin zuhause ungeschlagen.

panthers

Raiffeisen Fürstenfeld PanthersRaiffeisen Flyers Welswels flyers

81:83 (13:23, 31:42, 63:66)
Zweite hauchdünne Niederlage in Serie.Erster Auswärtssieg der laufenden Saison.
Starteten im dritten Viertel eine fulminante Aufholjagd, eroberten aber nie die Führung.Führten bereits um 17 Punkte.
Christopher Reyes
(32 Pts.)
Elijah Wilson
(26 Pts.)
Goran Patekar, Headcoach der Panthers: "Wir hatten eine sehr schlechte erste Halbzeit. Wir konnten uns aber in den zweiten 20 Minuten sehr gut zurückkämpfen. Am Ende hatten wir Pech mit unseren offenen Würfen.“Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Wir sind sehr froh, dass wir heute gewinnen konnten. Fürstenfeld hat es uns speziell in der zweiten Hazeit nicht leicht gemacht. Wir sind gut gestartet und unseren Gameplan umgesetzt, das war am Ende der Schlüssel zum Sieg.“
Die Panthers beginnen nervös und Wels legte im 1. Viertel mit +10 13:23 vor. Wels ist weiter dominant und kann erspielte sich bis zur Pause einen +13 Vorsprung zum 31:44 Die Panthers starten agressiver in das 3. Viertel und schlossen konsequenter in der Offensive ab. Das Spiel ist nun sehr intensiv und Wels rettet einen +3 Vorsprung in die Viertelpause. Die Panthers sind nun onfire und spielen wieder auf Augenhöhe mit; die letzten Minuten sind ein wahrer Krimi, mit dem besseren Ende für Wels.

lions

Arkadia Traiskirchen LionsUBSC Raiffeisen Grazubsc

100:60 (23:21, 53:32, 78:50)
Bleiben in ihrer Heimhalle ungeschlagen.Bleiben in der Liga weiter sieglos.
Trafen 47 % ihrer Dreier.Trafen lediglich 19 % der Dreier.
Shawn Ray (18 Pts., 8 Reb.)Darien Nelson-Henry
(21 Pts., 6 Reb.)
Ramiz Suljanovic, Playing Assistant Coach der Lions: "Wir haben probiert von Beginn weg aggressiv zu spielen. Im ersten Viertel hatten wir noch leichte Probleme. Wir sind dann aber gut ins Spiel gekommen und haben verdient gewonnen.“Markus Galle, Headcoach UBSC: „Wir hsind gut ins Spiel gestartet. Leider hatte Anton früh Foulprobleme.Ab diesem Zeitpunkt sind wir etwas auseinander gebrochen.Mit vollem Kader ist es wahrscheinlich ein anderes Spiel, aber wir müssen jetzt konsequent weiterarbeiten.“
Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Pflicht erfüllt.“ 

Die Traiskirchner starten mit Ray, Kapitän Güttl, Danek, Brkic und Andjelkovic. Auf der Gegenseite beginnen Seiwald, Richter, Maresch und das Inside-Duo Nelson-Henry - Gamberoni. Es beginnt ein offener Schlagabtausch in dem zunächst die Hausherren einen kleinen Vorsprung herausspielen. Die Steirer finden aber gekonnt eine Antwort und der Ball wird immer wieder in die Zone gepasst, wo Nelson-Henry und Gamberoni abschließen. Ein Jumpshot von Danek bringt die LIONS mit +2 voran.

Zu Beginn der zweiten zehn Minuten schalten die Löwen von Coach Kostic dann einen Gang höher und bereits zur Viertelhälfte liegen die Traiskirchner mit +11 voran. Point Guard Anton Maresch muss wegen Foulproblemen ausgewechselt werden. Das nutzen die Hausherren aus und beenden den zweiten Abschnitt mit einem 17:7 Run.

Der UBSC wirkt ab der zweiten Hälfte eher passiv und die Traiskirchner können nach Belieben scoren. Nach 25 Minuten Spielzeit steht es bereits 72:37 für die LIONS. Shawn Ray und seine Teamkollegen verwalten den Vorsprung gekonnt und mit einem Stand von 78:50 geht es in den letzten Abschnitt. Dort werden dann auf beiden Seiten die jungen Spieler zum Einsatz gebracht. Am Ergebnis ändert das nichts mehr und die LIONS gewinnen verdient mit 100:60.



bulls

ece bulls KapfenbergSwans Gmundenswans

82:89 (17:20, 43:36, 63:63)
Erste Heimniederlage seit 30.12.2016Erobern die Tabellenführung.
Erarbeiteten sich 20 second chance points.Trafen 43% ihrer Dreier.
Filip Krämer
(16 Pts, 7 Reb.)
Daniel Friedrich
(23 Pts., 6 Reb.)
Kareem Jamar, Spieler der bulls: "Das war eine bittere Niederlage heute. Wir müssen zu Hause einfach eine bessere Defense spielen. Es ist schwer zu gewinnen wenn man 89 Punkte bekommt. Wir haben ein wichtiges Spiel im Europe Cup vor uns, bis dahin sollten wir ready sein.“Tilo Klette, Spieler der Swans: „In der ersten Hälfte tun wir uns offensichtlich immer schwer. Wir hatten noch keine Antwort auf das physische Spiel von Kapfenberg. In der zweite Hälfte haben wir die Kontrolle übernommen und unsere Big-Shots getroffen.“
Jozo Rados, Spieler der bulls: „Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Wir wussten, dass es gegen Gmunden sehr schwer wird. Wir waren nach dem Sieg in Finnland etwas müde im Kopf. So dürfen wir in unserer Heimhalle nicht auftreten. Gratulation an Gmunden.“Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: „Wir haben nie aufgegeben. Es war unser sechster Sieg in Serie. Gratulation an die Mannschaft. Jetzt gilt es unseren Lauf zu Hause gegen Fürstenfeld fortzusezten.“
Die ece bulls müssen sich den Gmunden Swans vor heimischer Kulisse mit 82:89 geschlagen geben. Dabei starten die Bullen gut in die Partie und können sich bis zur Halbzeitpause mit 6 Punkten absetzen. Ab dem dritten Viertel spielen die Gäste jedoch konsequenter und halten die Partie völlig offen. Dank insgesamt 23 Punkten von Daniel Friedrich, ziehen die Swans im letzten Viertel jedoch davon. Am Ende entscheidet die deutlich bessere Dreierquote (43% zu 21%) das Spiel zu Gunsten der Oberösterreicher.