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05 01 17 gordonWesley Gordon (22 PTS, 15 RB) machte sein 10. "double-double".

Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) und der BC Hallmann Vienna (4) haben zum Abschluss der 16. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga Siege gefeiert. Die Steirer landeten gegen die Oberwart Gunners (7) ihren vierten Saisonsieg. Sie gewannen nach starker zweiter Halbzeit und dank eines überragenden Wesley Gordon (22 PTS, 15 RB) 78:70 – und fügten den Burgenländern ihre bereits fünfte Niederlage in Folge zu. Mit dem Sieg verkürzte Fürstenfeld den Rückstand in der Tabelle auf Oberwart auf zwei Punkte. Die Wiener konnten indes ihren „winning-streak“ auf +5 ausbauen. Sie mussten aber beim UBSC Raiffeisen Graz (9) sehr lange kämpfen und fixierten den 80:77-Auswärtssieg erst mit einem starken Schlussviertel. Graz-Neuzugang Silvio Mendes Mateus wurde nur knapp sechs Minuten eingesetzt. Wien spielte ohne Andre Pierce, dessen Try-Out-Vertrag vor dem Spiel nicht verlängert wurde.  

Der BC Hallmann Vienna (4) hat sein 5. Spiel in Folge gewonnen und sich in der Tabelle auf den vierten Platz verbessert. Ohne US-Legionär Andre Pierce (14 Spiele / 8,1 PTS / 6,2 RB), sein Try-Out-Vertrag wurde vor dem Spiel nicht verlängert, feierte Wien einen 80:77-Auswärtssieg beim UBSC Raiffeisen Graz (9). Dabei hatte der weiterhin sieglose Tabellenletzte aus der Steiermark – Neuzugang Silvio Mendes Mateus debütierte knapp sechs Minuten – über weite Strecken des Spiels geführt. Nach wenigen Minuten stand es 18:5, Mitte des dritten Viertels 50:35 (24. Min). Graz nutzte eine schwache Wurfleistung der Wiener (3pFG 7% in Halbzeit eins, 14% am Ende des Spiels) und lasches Defensivverhalten immer wieder zu einfachen Punkten.

Doch mit Fortdauer des Spiels wurde der Tabellenletzte zunehmend nervöser, unsicherer und vor allem fehleranfälliger. Am Ende machte Graz 22 Turnover. Zu viele, um Wien, das das Schlussviertel mit 10:0 eröffnete, in die Schranken zu weisen. Zudem traf Graz wenig von der Freiwurflinie: 3 von 9 in den letzten zwei Spielminuten, insgesamt nur 45% (9/29). Bei Wien war am Ende die Routine Trumpf und schlussendlich spielentscheidend. Jiri Hubalek bot mit 16 Punkten und 14 Rebounds ein „double-double“ und hatte zudem 6 Steals verzeichnet. Bei Graz gab es zwei Spieler mit „double-digits“: Nelson-Henry (24 PTS, 15 RB) und Gamberoni (18 PTS, 13 RB). 

Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) haben ihren Rückstand in der Tabelle auf die Oberwart Gunners (7) verkürzt. Mit dem 78:70 in der direkten Begegnung beträgt der Vorsprung der Burgenländer, die ihre bereits fünfte Niederlage in Serie einstecken mussten, auf die Steirer nur noch zwei Punkte. Fürstenfeld ließ sich am Anfang von gut eingestellten Oberwartern einschüchtern: Die Gunners diktierten Tempo und Intensität, lagen im ersten Abschnitt bereits 17:8 in Führung. Fürstenfeld war aber plötzlich wieder im Spiel – auch weil das Oberwarter Trainer-Team heftig rotierte. Bei den Panthers ging nun die Trefferquote von außen nach oben (40% am Ende) und auch Wesley Gordon (22 PTS / 15 RB) wurde immer besser. Oberwart hatte zumeist einen Vorteil, exekutierte aber erneut schwach gegen eine Zonen-Defense. Gegen Ende des dritten Viertels übernahm Fürstenfeld zunehmend das Kommando, weil sie „inside“ deutlich entschlossener und robuster agierten und weiterhin wichtige Würfe trafen. Neben Gordon waren die Guards Marko Car (19 PTS) und Paul Radakovics (12 PTS) in der finalen Phase sehr stark. Oberwart probierte viel in der Schlussphase, bekam aber nie das Momentum – weil Fürstenfeld jegliches Aufbäumen mit „big-plays“ beantwortete. Stark bei den Gunners waren Benjamin Balzevic (18 PTS, 8 RB, 4 AS) und Sebastian Käferle (13 PTS, 8 AS). 

 

panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
Oberwart GunnersGunners logo rgb 2737px
78:70 (20:22, 35:38, 54:51)
Fürstenfeld (8) verkürzte mit dem Sieg seinen Rückstand auf Oberwart auf zwei Punkte. Mit einem +7 hält Fürstenfeld augenblicklich auch das direkte Duell in Händen.Oberwart behält den 7. Tabellenplatz, muss aber die bereits 5. Niederlage in Serie einstecken.
Fürstenfeld profitierte direkt aus zweiten Chancen (14 Punkte) und konnte die Trefferquote aus der Distanz über 40 Minuten konstant hoch halten.Oberwart hatte in den entscheidenden Phasen immer wieder Probleme am Offensivrebound.
Wesley Gordon
(22 PTS, 8/11 FG, 15 RB)
Sebastian Käferle
(13 PTS, 4/5 FG, 8 AS)
Gordon 22, Car, Reyes je 19, Radakovics 12Blazevic 18, Dabney 15, Käferle 13
Adnan Bajramovic, Assistent-Coach der Panthers: „Wir haben heute verdient gewonnen, das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Wichtig war, dass dann in der zweiten Halbzeit auch die Würfe gefallen sind.“Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: „Wieder ein schweres Spiel für uns und wieder konnten wir nicht die gesamte Dauer auf einem hohen Level agieren. Wir haben gut begonnen, dann aber gegen Ende der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht und Fürstenfeld konnte wieder verkürzen. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit gut begonnen, aber die Panthers haben in den wichtigen Phasen gut getroffen. Als wir den Ernst der Lage erkannten, war Fürstenfeld schon zu selbstbewusst. Wir haben gekämpft, aber es fehlt die Erfahrung in den entscheidenden Phasen gute Aktionen zu setzen.“
Intensiver Beginn von beiden Mannschaften. Oberwart legt vor. Die Panthers tun sich gegen die aggressive Verteidigung schwer. Patekar nimmt eine Auszeit in min. 7 8:17 - danach kämpfen sich die Panthers zurück ins Spiel und verkürzen auf -2 zum 20:22. Es ist weiter ein enges Spiel, die Führung wechselt hin und her. Gegen Ende des 2.Viertels behaupten die Gunners einen knappen Vorsprung zur Pause mit 38:35.

Weiterhin eine hohe Intensität im Spiel. Jeder Punkt ist hart umkämpft - erstmals eine +3 Führung der Panthers in min. 30. Die Panthers nun mit mehr Zug zum Korb und einer +6 Führung 59:53 zwingt Pino zur Auszeit. Die Panthers verwerten immer wieder die 2. Chancen und spielen im letzten Spielabschnitt mit mehr Energie! 

 

ubscUBSC Raiffeisen GrazBC Hallmann Viennabc
77:80 (22:16, 40:31, 58:52)
Graz verliert auch sein 15. Saisonspiel und bleibt punktelos Tabellenletzter.Wien gewinnt das 5. Spiel in Folge, zum zweiten Mal auswärts. Damit rückt der BC auf den vierten Tabellenrang vor.
Graz gab in der Schlussphase eine 50:35-Führung (+15) aus der Hand. 22 Turnover und nur 45% Trefferquote vom Freiwurf konnten nicht gut genug kompensiert werden.Wien kompensierte seine Schwäche von außen (3pFG 14%) und die Unterlegenheit am Rebound (28:44) mit routinierten Offensivaktionen.
Darien Nelson-Henry
(24 PTS, 15 RB, 5 AS)
Jiri Hubalek
(16 PTS, 14 RB, 6 ST)
Nelson-Henry 24, Gamberoni 18, Maresch 14Stazic 20, Dowell 17, Hubalek 16
Anton Maresch, Kapitän vom UBSC: „Leider hat es nicht gereicht, aber wir haben sehr lange ganz passabel gespielt, es geht aufwärts.“Luigi Gresta, Headcoach vom BCV: „Die Grazer waren sehr gut auf uns vorbereitet, aber sie haben es dann nicht durchgehalten.“
 Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „Am Ende waren wir schon sehr müde, es war heute sehr schwer hier zu gewinnen.“
Personelles: Neuzugang Silvio Mendes Mateus wurde 5 Minuten eingesetzt und verzeichnete einen Assist.Personelles: Wien trennte sich kurz vor dem Spiel von US-Legionär Andre Pierce (8,1 PTS und 6,2 RB). Sein Try-Out-Vertrag wurde nicht verlängert.
Dank vieler Beteiligter gelang es trotz Urlaub und kurzer Zeitspanne die Spielgenehmigung für den 23-jährigen Franzosen Silvio Mendes Mateus für den UBSC Raiffeisen Graz zu erhalten. Dadurch ging ein Ruck durch das Grazer Team, mit gefinkelter Defensive gelang es die Wiener zu überraschen. Nach 6 Minuten führte Graz mit 18:5 und kann mit 22:16 das erste Viertel für sich entscheiden. Die Grazer Spieler zeigen tollen Teambasketball, kommen auf 11 Assits in den ersten 20 Minuten. Mendes kommt kurz zum Einsatz, aber bei seiner langen Anreise will der Grazer Coach Galle nichts riskieren und setzt ihn nicht sehr lange ein. Eine zwischenzeitliche 50:35 Vorsprung des UBSC Raiffeisen Graz in der 24. Minute reduziert sich auf 58:52 nach 30 Minuten. Ein 7:0 Lauf der Wiener nach Serienturnover der Grazer bringt sie erstmals in der 33.Minute mit 59:58 in Führung, aber die Steirer geben nicht auf: Maresch mit einem Dreier und Gamberoni holen die Führung zurück. Der Wiener Dowell ist von Graz nicht zu halten und sichert im 1-gegen-1 im letzten Viertel mit seinen 12 Punkten den Sieg des BC Hallmann Vienna.